Die Kultur der bayerischen Kleidung

Für Europäer ist eine bayerische Lederhose schon eine Besonderheit, aber nichts was man sich nicht vorstellen könnte. Für einen Amerikaner ist der Sprung im Kopf schon ein größerer und meist mit noch mehr Klisches behaftet. Spätestens beim Asiaten eröffnet sich beim Gedanken eine Lederhose zu tragen eine Wunderwelt an Vorstellungen, die sich nicht immer an die Realität hält.

Von der Lederhose zur Strickjacke

Dabei macht der Durschnittsbayer beim Beinkleid noch lange nicht halt. Das Hemd, die Strickjacke, der Hut, die Schuhe, alles Kleidungsstücke die zum kompletten Aufzug dazugehören. Besonders die Strickjacke ist ein kunstvolles Gebilde das mit dickem Garn gestrickt, den autentischen Bajuwaren warm halten soll. Den „gestrickten Gipfel“ erreicht die traditionelle Tracht dann in ordentlichen Strümpfen oder noch etwas exotischer, Wadenwärmern. Letzteres ist dann sogar für den geeichten Deutschen ein echter Hingucker.

Dem Außenstehenden aus Fernost oder dem Westen die Bedeutung der Bayerischen Tracht zu vermitteln, ist allerdings gar nicht so schwer. So hat jede Kultur seine eigene Traditionelle Kleidung. Dem Schotten sein Kilt, dem Japaner sein Kimono oder dem Amerikaner sein Cowboyhut. Der Träger fühlt sich einer Gruppe zugehörig, wertgeschätzt und zeigt auch ein Stück weit seinen Status.